| Betreff: | Re: Die Gute Nachricht zuerst ... |
| Von: | "Aurich, Daniel (Stolle Sanitätshaus GmbH & Co. KG)" |
| An: | Jürgen Sievers <jsievers@nadisoft.de> |
| Datum: | Thu Jun 01 2023 09:02:18 GMT+0200 (Mitteleuropäische Sommerzeit) |
Guten Morgen Jürgen,
der postalisch zugesandte KV ist der, der für Deine Krankenkasse relevant ist.
Den Du von mir per Mail bekommen hast ist der Kostenvoranschlag über die angeforderten Teile vom Hersteller. Dazu kommen noch Mehrwertsteuer,
etc.
Das diente dazu, um zu sehen, dass sich die Preise, im Vergleich zum Vorjahr, nach oben hin entwickelt haben und sich die Sache dadurch
verteuert.
Ich lasse Dir noch ein Begründungsschreiben zukommen, wo die Sachen aufgegliedert.
Dazu sind die Tücher zur Erprobung in Schwerin eingetroffen und liegen Morgen in meinem Fach.
Dann würde von meiner Seite aus einer Erprobung der Tücher am Montag nichts im Wege stehen. Allerdings würde es bei mir nur am Vormittag
passen, da ich nachmittags noch Termine habe.
Lass mich kurz wissen, ob es bei Dir am Montag klappen würde.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Aurich
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Am Neuländer Gewerbepark 6• 21079 Hamburg
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STOLLE Sanitätshaus GmbH & Co. KG, Firmensitz: Hamburg, Deutschland, Handelsregister & -nummer: Amtsgericht Hamburg, HRA 73166
Vertreten durch: Centrum für technische Orthopädie Herbert D. Stolle GmbH, Handelsregister & -nummer: Amtsgericht Hamburg, HRB 16563
Geschäftsführer: Detlef Möller, Thomas Möller
Von: Jürgen Sievers <jsievers@nadisoft.de>
Gesendet: Freitag, 26. Mai 2023 21:43
An: Aurich, Daniel (Stolle Sanitätshaus GmbH & Co. KG) <DAurich@stolle-ot.de>
Cc: Karin Schwarzkopf <karin@schwarzkopf-sh.de>
Betreff: Re: Die Gute Nachricht zuerst ...
Hallo Herr Aurich,
ich hoffe sehr dass mein Lob für die Monteure bei Ihnen nicht wie Kritik an Sie angekommen ist. Für mich stellte es sich so da, als seien die Monteure auf die Idee mit den Gewindestangen gekommen, weil bei
der Lösung auf Ihrer Zeichnung die Decke großflächig aufgemacht werden hätte müssen, um die Schrauben unmittelbar an der Decke rein drehen zu können. Da kein Entscheidungsträger vor Ort gewesen ist, der die zusätzliche Beauftragung des Trockenbaues entscheiden
hätte können, mussten die Monteure unverrichteter wieder gehen. Um Tags drauf die Lösung ohne Trockenbau durchzuführen. Nun ist es anders wie auf der Zeichnung vorgesehen.
Die Monteure haben lange, dünne Gewindestangen aus dem Baumart hier vor Ort mit einer Flex auf Läge geschnitten und auf das eine Ende der Stange einen passenden Spreizdübel geschraubt. Danach dann ein passendes
Loch, mit einem sehr langen Bohrer, durch die abgehängte Decke hindurch, in die darüber liegende Betondecke gebohrt.
Durch das Loch haben sie dann die Gewindestange mit dem Dübel voran bis in das Loch in der Betondecke getrieben und die Stange dann ganz in den Dübel geschraubt.
Über die aus der abgehängten Decke heraus ragende andere Ende der Stangen wurden dann die Schienen gesteckt und mit Muttern gekontert.
Ich hoffe Mal das ist eine zulässige Methode so was zu befestigen. Die Stempel aus dem Hoyer Katalog und der Zeichnung sind nämlich deutlich robuster. Am Besten wäre es der Chefingenieur, oder jemand anderes - der das beurteilen kann, von Hoyer nimmt das
vor Ort einmal ab. Schon wegen wenn was passiert und jemand zu Schaden käme.
Dann weicht der postalisch zugesandte von dem aus Ihrem nun per Mail zugeschickten Kostenvoranschlag in den Rechnungssummen um 1848,57€ voneinander ab.
Der mir postalisch zugesandte Kostenvoranschlag weist als Genehmigungswert 6.926,54€ aus und der aus der Mail nun nur noch 5.077,97€.
Da ich den postalisch zugesandte Kostenvoranschlag über 6.926,54€ bereits meiner PKV gegenüber beantragt habe, entsteht dort erheblicher Zweifel und Klärungsbedarf.
Wie ich meine Kasse kennen lernen musste, wird sie selbst diese an sich erfreuliche Preisentwicklung zu Anlass nehmen Rabatz zu machen und zu Verzögern. Jedenfalls wenn ich keine sehr gute Begründung dafür nenne. Herr Aurich, sagen Sie es mir doch bitte.
Was kann ich meiner KK sagen?
MfG. Jürgen
Am 25.05.23 um 09:35 schrieb Aurich, Daniel (Stolle Sanitätshaus GmbH & Co. KG):
Guten Morgen,
die Idee mit den Spreizdübeln und Gewindestangen war von vorne herein klar und es war auch alles so besprochen. Ich hatte dazu mit dem Chefingenieur der Firma Hoyer Dr. Klemens Kroh alle Einzelheiten festgehalten und geklärt. Dieser hatte mir dazu noch die Explosionszeichnungen zukommen lassen. ( siehe Explosionszeichnung im Anhang )
Dass die Monteure nicht sofort über die Einbaumaßnahmen Bescheid wussten war also ein Missverständnis innerhalb der Firma Hoyer.
Aber jetzt zu dem Problem mit den Hebebügeln… Die Tücher, die Sie gerne ausprobieren möchten gehen Morgen bei Hoyer aus dem Lager, zusammen mit dem benötigten Bügel, an dem diese montiert werden müssen.
Sobald diese da sind kann ich vorbei kommen, damit wir diese erproben können.
Die Ersatzteile für den Elektrorollstuhl sind auch schon auf dem Weg und müssten nächste Woche eintreffen.
Das Angebot über die Differenz der fehlenden Teile zum original Angebot sollten Sie bereits per Mail bekommen haben. Ich habe das, wie beim letzten Mal, auch noch einmal per Post zusenden lassen. ( und nein, die Preise mache ich nicht willkürlich selber, es hat eine Preiserhöhung seitens des Herstellers gegeben – siehe Angebot Permobil )
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Aurich
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Von: Jürgen Sievers <jsievers@nadisoft.de>
Gesendet: Mittwoch, 24. Mai 2023 01:14
An: Aurich, Daniel (Stolle Sanitätshaus GmbH & Co. KG) <DAurich@stolle-ot.de>
Cc: Karin Schwarzkopf <karin@schwarzkopf-sh.de>
Betreff: Re: Die Gute Nachricht zuerst ...
Ja die Idee mit den Gewindestangen, welche am oberen Ende in einen Hochlast-Spreizdübel geschraubt werden konte, war die perfekt Lösung für Stolles leichtfertige Beauftragung.
Mir war es relativ egal ob die Decke tatsächlich über die gesamte Länge der Schiene und 30cm Breite aufgeschnitten und anschließen wieder aufwendig geschlossen werden muss. Ich hätte es zwar niemals geglaubt das es gut sein könnte, wenn kein Verantwortliche des die Montage Beauftragenden bei Montagebeginn vor Ort erscheint. Aber dieses Mal war es von Vorteil, dass keiner, der Zusatzaufwenden zustimmen konnte, da war. So konnten die Monteure noch einmal darüber nachdenken und fanden diese minimal invasive Lösung, um meine Nerven und Stolle's Geldbeutel zu schonen.
Zu den Hebegurten.
Ich hatte in der Tat mal jemanden von Stolle hier, der unheimlich steifem und unhandliche, aus unterschiedlichsten Materialien zusammen "geflickte" Gurte vorgestellt hat.
Aber die von Hoyer sollten gehen. Zur Not in der Variante, wie die hier http://www.hoyer-lifter.com/36-po-gurtpaar.html
Wir werden es ja bei der Erprobung sicher feststellen. Diese Gurte sollte Hoyer jedenfalls bei der Erprobung dabei haben. In Schmal und Breit, mit und ohne Antidekubitusprävention.
Ach ja, das mit dem linken Antriebsstrang scheint sich zu verschlimmern. Er ist nur schwer präzise zu steuern. Kann es nicht auch eine nicht komplett lösende, schleifende Bremse links sein?
Dann noch der Joystick-Modulhalter. Der ist bereits so Leichtgängig, dass er in der Liegeposition mit "Karacho" zurück an die Armlehne kracht, da wo die Finger sie umfassen. Sicher eine Einstellungssache.
MfG. Jürgen
Am 23.05.23 um 17:29 schrieb Aurich, Daniel (Stolle Sanitätshaus GmbH & Co. KG):
Hallo Herr Sievers,
freut mich zu hören, dass die Montage nun doch zufriedenstellend funktioniert hat und alles soweit zu Ihrer Zufriedenheit montiert it.
Das mit den Hebebügeln ist nun tatsächlich nicht so schön.
Ich habe mir das Hebetuch aus dem Link einmal angeschaut. Jetzt ist die Frage, ob Sie das Tuch selber anlegen können.
Die Schlaufen werden bei dieser Variante ja unter den Beinen und hinter dem Rücken durchgeführt und werden dann oben eingehakt.
Ich denke ein selbstständiger Transfer wird damit schwierig werden.
Wir können uns das gerne noch einmal zusammen anschauen und dann beraten was am besten funktionieren kann und das dann dementsprechend ausprobieren.
PS: Die Bestellung der Lenkradgabel ist ausgelöst und wird schon bei Permobil bearbeitet.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Aurich
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Gesendet: Dienstag, 23. Mai 2023 14:30
An: Aurich, Daniel (Stolle Sanitätshaus GmbH & Co. KG) <DAurich@stolle-ot.de>
Cc: Karin Schwarzkopf <karin@schwarzkopf-sh.de>
Betreff: Die Gute Nachricht zuerst ...
Hallo Herr Aurich,
die Jungs von Hoyer haben eine Spitzenarbeit hingelegt. Solche Handwerker müssen vor 100 Jahren den Ruf der Deutsche „Made in Germanien“ begründet haben.
Die Decke blieb bist auf kleine Löcher, die vollständig von der Schiene verdeckt werden, unbeschädigt. Es ist kein Trockenbau von Nöten.
Nun aber die schlechte Nachricht.War das Heben mit der Kralle vor 1 ½ Jahren noch die perfekte Lösung für mich bei der Erprobung, so ist sie heute, in meinem heutigen Zustand, nicht mehr anwendbar. Die beiden Krallen müssen durch ein Hebetuch getauscht werden. Das muss ich nur ein-harken können. Ich denke diese http://www.hoyer-lifter.com/43-c-k-toilettensitz.html sind die geeignetsten, lasse mich aber gerne noch von Hoyer beraten.
Veranlassen Sie die Rücknahme der beiden Krallen und die Beratung der Alternative.
MfG. Jürgen